Philosophische Kriminalromane

Der Roman ‚Seelenflimmern‘  reiht sich in die vom Autor entworfene literarische Kategorie ‚Philosophischer Kriminalroman‘ ein, in der bisher das Buch ‚Randgebiete der Menschheit‘ erschienen ist.  Die beiden Bände dieser Reihe können in beliebiger Reihenfolge – oder auch jeder für sich alleine – gelesen werden. Figuren und Handlungsstränge sind zwar miteinander verbunden und es werden erzählerische und thematische Verflechtungen geknüpft, die ein Gesamtbild ergeben, aber jedes Buch ist ebenso eigenständig mit unabhängiger Geschichte.

Bestseller werden diese Romane nicht werden. Mal abgesehen von der grundsätzlich mickrigen Chance auf einen Verkaufsschlager, kratzt die Story beider Bücher unbarmherzig an unserem Selbstbild. Sie thematisieren also genau das, womit wir als Menschheit nicht konfrontiert werden wollen - keine guten Voraussetzungen für Geschichten, die gelesen werden wollen. Trotzdem gibt es genügend Exemplare unserer Spezies, die den unverstellten Blick in den Spiegel ertragen können. Die Leser werden in zwei spannende Erzählungen hineingezogen, die sich miteinander verbinden und doch eigenständig im Plot und Stil sind. Über die Erinnerungen der Jugend mit tragischen und schönen Familiengeschichten im westdeutschen Grenzgebiet zur DDR und in Limburg an der Lahn entwickeln sich die Bücher zu philosophischen Kriminalromanen, die nachwirken sollten.

Nur mit Respekt und Demut gegenüber unserer Umwelt können wir unseren Planeten bewahren.